Solarzelle schreibt Geschichte

Was versteht man eigentlich unter Photovoltaik? Bezeichnet wird damit der physikalische Vorgang, bei dem aus Licht bzw. Sonneneinstrahlung unmittelbar elektrische Energie gewonnen wird. Der französische Physiker Alexandre-Edmond Becquerel entdeckte den photovoltaischen 'Effekt bereits 1839. Im Jahr 1930 entwickelte der Physiker Schottky die Theorie dazu. Aber erst die Entwicklung der Silizium-Technologie ermöglichte es, reinste Halbleiter herzustellen, die diesen Effekt nutzen konnten. 1954 stellten die Bell Laboratorien die erste Silizium-Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von fünf Prozent her.

Wie so oft haben Dinge, die heute zu unserem täglichen Leben' gehören, ihre erste Bewährungsprobe hoch über unseren Köpfen im Weltraum bestanden. So auch die Solarzelle, um die es nun geht. Bereits in den fünfziqer Jahren hatten amerikanische und russische Satelliten - zusätzlich zu den üblichen Batterien - Solarzellen an Bord. Nachdem diese erfolgreich zum Einsatz gekommen waren, zog man diese Technik auch für Anwendungen auf der Erde in Betracht. Allerdings erst gut zwanzig Jahre später.Auslöser war hierfür die Energiekrise. Man erkannte, daß selbst die unerschöpflichen Ölreserven nur begrenzt reichen würden.

Heute kommt Solarenergie für vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in Frage. Neben alltäglichen Gebrauchsgütern werden Solar-Anlagen inzwischen immer häufiger auch für Parkscheinautomaten, Autobahnschilder oder Notrufsäulen eingesetzt. Bei diesen sogenannten Insellösungen ist die solare Stromversorgung häufig um vieles günstiger als die Anbindung an das örtliche Stromnetz.
Gut für die Solarzelle, denn so wurde sie zunehmend populärer. Am Ende der siebziger Jahre hatte die Solarzellenproduktion für die terristrische Nutzung das Volumen für die Weltraumanwendung bei weitem überholt. Der Ausbau der industriellen Fertigung führte gleichzeitig zu einer Verringerung der Kosten.



Mehr Solarpower macht Sie unabhängiger

Solarstromanlagen genießen großes Ansehen und sind ein High-Tech Produkt für die private Energieversorgung. Die Bundesregierung macht Ernst mit dem Klimaschutz und fördert Solarkraftwerke mit dem weltweit besten Förderprogramm, das insbesondere den Hausbesitzern zugute kommen:

• Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) legt fest, dass jede ins
  öffentliche Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom mit
  49,21 Cent/kWh vergütet wird - 20 Jahre lang. Damit amortisiert sich
  das eigene Solarkraftwerk innerhalb seiner Lebensdauer und bringt
  noch eine Rendite.
• Günstige Finanzierungsprogramme über die Kreditanstalt für Wiederaufbau
  (KfW) flankieren die Einspeisevergütung, indem sie ein Darlehen mit einem
  sehr günstigen Zinssatz anbietet.

Damit sind Solarstromanlagen gerade jetzt für Sie interessant. Mit der Vergütung wird Ihr Dach zu einem Solarkraftwerk, das Ihnen eigenen Strom erzeugt - zuverlässig und sauber. Das macht Spaß und gibt ein gutes Gefühl für die Zukunft. Bei der Entscheidung für eine Solarstromanlage ist insbesondere auf die Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der Komponenten zu achten, hier gibt es nicht unerhebliche Unterschiede. Elektro Bittner bietet nur hochwertige Produkte von namhaften, weltweit agierenden Herstellern an. Hohe Leistungsstabilität und effektive Energieproduktion sind zudem ein Garant für hohe Solarstromerträge. Wer möglichst hohe Vergütungen von seinem Energieversorger beziehen möchte, setzt daher auf unsere leistungsstarken Systeme.


Regionale Förderung

Solange es noch keine umweltgerechten Energiepreise gibt, erleichtern Fördermittel Ihnen die Investition in erneuerbare Energien. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert eine Vergütung solar erzeugter elektrischer Energie und sichert die Rentabilität Ihrer Solarstromanlage. Viele öffentliche Stellen bei Bund, Ländern und Kommunen sowie die Energieversorger haben zudem die Zeichen der Zeit erkannt und spezielle Förderprogramme erarbeitet um den Einsatz erneuerbarer Energien tatkräftig zu unterstützen.

Wir empfehlen Ihnen, neben der Bundes- bzw. Landesförderung auf jeden Fall auch die Zuschüsse der Kommune oder dem Energieversorger vor Ort zu erfragen. Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall!


Wie funktioniert eine Solarstromanlage

Das Grundprinzip einer Solarstromanlage ist die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom - mit Hilfe von Solarzellen. Die Solarzellen bestehen meistens aus Silizium. Dieser in der Natur sehr häufig vorkommende Stoff wird in speziellen Verfahren zur Solarzelle veredelt.

Strahlt die Sonne auf die Solarzellen, baut sich zwischen der Ober- und Unterseite eine Gleichspannung auf und Strom kann fließen. Handelsübliche Solarzellen erreichen einen Wirkungsgrad bis zu 18% und werden zu Solarmodulen verschaltet.

Die elektrische Energie kann mit einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt, in Solarakkus gespeichert, oder direkt genutzt werden.


Eine Solarstromanlage mit 1 Kilowatt Leistung schenkt Ihnen ca. 800 kWh sauberen Strom im Jahr und erspart der Umwelt jedes Jahr 500 kg Kohlendioxyd und andere Schadstoffe. Ein echter Beitrag zum Umweltschutz.