Blitzschutz

Der Blitz ist ein faszinierendes und unheimliches Naturereignis zugleich. In Deutschland liegt die durchschnittliche Gewitterhäufigkeit bei einer Anzahl von 15-35 Gewittertagen im Jahr, was einer Einschlaghäufigkeit von 1-5 Blitzeinschlägen pro km² und Jahr entspricht. Die Blitzschlaghäufigkeit nimmt von der Nordseeküste zu den Alpen zu.
Der Verlust an Sachwerten und Folgeschäden durch Blitzschlag beträgt jährlich mehr als 1 Milliarde DM. Der Blitz kann überall einschlagen, jedoch sind exponiert stehende Bauwerke, wie Kirchtürme, Schornsteine, einzeln stehende Anwesen und Gebäude auf Anhöhen besonders blitzschlaggefährdet.
Jedes Gebäude kann jedoch wirkungsvoll mit einer Blitzschutzanlage geschützt werden. Für das Errichten, Planen, Erweitern und Ändern von Blitzschutzanlagen gilt in Deutschland die DIN VDE 0185 mit ihren Teilen 1 und 2.
Diese VDE-Richtlinie enthält allerdings keine Angaben über die Blitzschutzbedürftigkeit baulicher Anlagen.
Als Entscheidungshilfen stehen wir Ihnen zur Verfügung.

Faszinierend ist er schon, der Blitz aus sicherer Entfernung. Begegnen wir ihm aber in der Nähe, dann erahnen wir sein Zerstörungspotential, die Gewalt mit der er Bäume spaltet, Gebäude zerstört und Menschen tötet. Man spürt plötzlich die Ohnmacht gegenüber dieser Naturgewalt.
Verhindern können wir weder Gewitter noch Blitze, aber wir haben uns als oberstes Unternehmensziel gesetzt, "Menschen und ihr Hab und Gut vor den Gefahren und schädlichen Beeinflussungen aus der Gewitter-Elektrizität und aus dem Umgang mit dem elektrischen Strom zu schützen."

Blitz- und Überspannungsschutz - warum?
Leistungsfähige Informationssysteme bilden das Rückgrat unserer modernen Industriegesellschaft. Eine Störung oder der Ausfall derartiger Systeme kann weitreichende Konsequenzen mit sich bringen, die bis zum Konkurs eines Industrie- oder Dienstleistungsunternehmens führen können.
Die Störungsursachen können vielfältig sein, wobei elektromagnetische Beeinflussungen eine wichtige Rolle spielen. In einer hochtechnisierten elektromagnetischen Umwelt ist es heute nicht mehr angeraten, auf gegenseitige Beeinflussungen von elektrischen und elektronischen Geräten und Systemen zu warten und diese dann mit erheblichem Aufwand zu beseitigen. Vielmehr ist es notwendig, bereits im Vorfeld Maßnahmen zu planen und durchzuführen, die das Risiko von Beeinflussungen, Störungen herabsetzen. Dennoch weisen die Schadensstatistiken von Elektronikversicherern besorgniserregende Zahlen aus: Mehr als ¼ aller Schadensfälle werden durch Überspannungen infolge elektromagnetischer Beeinflussung verursacht.